Die Internatszeit Ende der 50er Jahre

Internatszeit Ende der 50er Jahre

Das Interview
mit Marvin Hobein und Walter Scholz


Das waren wohl noch andere Zeiten als Marvin Hobein (rechts) und Walter Scholz (links) als eine der ersten Schüler 1956 in das neu erbaute Internat eingezogen sind. Zu dieser Zeit war alles noch unter der privaten Führung des legendären Direktors Dr. Hans Sproll und dessen Frau Madleine Sproll, welche gefälligst mit Frau Direktorin angesprochen werden musste. Dr. Sproll war nicht nur Direktor des Internats sondern auch der Schule. Als Heim- bzw. Internatsleiter war in der Zeit von Marvin und Walter ein gewisser Dr. Frank tätig.

Das lockere Leben wie es die Internätler aus den 70er und 80er Jahren kannten gab es nicht. Die international hoch angesehene Schwarzwaldschule mit angeschlossenem Internat platzte  in den 50er Jahren aus allen Nähten, so dass der Neubau in der Bergstrasse beschlossen wurde. 

An der Stelle wo der Neubau des Gymnasiums steht, stand damals das sogenannte Sproll-Haus wo nicht nur das Direktoren-Ehepaar untergebracht war, sondern auch die Oberprima. Die Mädchen waren schräg gegenüber in dem Haus untergebracht, wo später Dr. Baierbach seine Praxis hatte.Im Haus daneben wohnte damals schon Frau "Berta" Kraus, die als Erzieherin mehr ca 30 Jahre für die Schwarzwaldschule und im späteren Schwarzwaldinternat tätig war.

Hohe Disziplin wurde damals von den Schülern erwartet. So herrschte vor dem Speisesaal vor der Öffnung absolute Ruhe. Auch beim Betreten des Speisesaals musste man still seinen Platz aufsuchen und warten bis die Hände auf Sauberkeit kontrolliert wurden. Nach einem Kurzgebet durfte man dann sein Essen einnehmen, natürlich ohne zu sprechen. Auch beim Duschen der Jungs herrschten andere Sitten. Frau Direktorin Madleine Sproll selbst beaufsichtigte dieJungs beim Duschen persönlich. Heimfahrten waren zu dieser Zeit nur in den Ferienzeiten möglich. Erst später gab es dann alle vier Wochen das sogenannte Heimfahrtwochenende. Die Studienzeiten waren ähnlich wie in den 80er Jahren es gab jedoch nach dem Abendessen noch das sogenannte Freie Studium.

Lieber Marvin, lieber Walter wir danken Euch für Euer Kommen und hoffen Euch noch oft bei den Treffen begrüßen zu dürfen.

Das war das Internatstreffen 2010

Internatstreffen


Ein großartiges Wochenende liegt hinter uns. Das Treffen in Triberg war ein voller Erfolg.

Nicht nur dass sich das Wetter gehalten hat. Auch die Internätler haben sich über die Jahre prächtig gehalten. Dabei waren die unterschiedlichsten Jahrgängevon den 50er Jahren bis in die letzten Jahre in den 80ern. Internatschüler die in Maria Tann und in Triberg waren. Ein bunt gemischtes Grüppchen von bis zu 50 Personen, die sich als eine Einheit verstanden und so auch reichlich gemeinsam gefeiert haben. Die ersten Bilder vom Treffen sind jetzt online hier in der Bildergalerie.

Wiedersehen nach sieben Jahren


Quelle: Schwarzwälder Bote Original Artikel lesen

Triberg (oh). Nach sieben Jahren Wartezeit ist es wieder soweit: Internatsschüler aus dem einstigen an die Schwarzwaldschule angegliederten Internat treffen sich am Wochenende in Triberg.

Nicht nur aus ganz Deutschland werden die ehemaligen Internatsschüler in den Schwarzwald anreisen, sondern auch aus dem europäischen Ausland (Schweiz, Griechenland, Türkei).

Fast 70 Ehemalige haben ihr Kommen bereits fest zugesagt, wie Friderike Winter vom Organisations-Team erklärte. Und so wird es für viele sicher ein überraschendes Wiedersehen geben.

Das Programm beginnt am Freitagnachmittag (11. Juni) mit einem Treffen beim Bergseestüble (16 Uhr). Wegen der hohen Teilnehmerzahl musste das abendliche Beisammensein in die Pizzeria »La Cascada« verlegt werden.

Ehe man sich Samstagabend (12. Juni) zum gemeinschaftlichen Abendessen im Bistro »Nachtkrapp« trifft, gibt es am Nachmittag (15 Uhr) eine Führung durch die Gebäude der Schwarzwaldschule. Auch einige ehemalige Internatsschüler aus Maria Tann (Außenstelle des Triberger Internats) haben ihr Kommen angekündigt.

Tribergs wohl prominentester Internatsschüler, Nils Heckscher, Sohn des TV-Moderators Dieter Thomas Heck, musste zum Leidwesen der Organisatoren eine Absage erteilen. Er leitet seit einigen Jahren ein Hotel in Kapstadt und hat wegen der Fußball-WM natürlich derzeit alle Hände voll zu tun. Dennoch ließ er per Mail Grüße an alle ausrichten.

Als Überraschung gibt es am Samstagabend noch eine Filmvorführung. Ein Super 8-Film aus den Jahren 1975/76 zeigt Schüler und Szenen aus Maria Tann und Triberg.

Eingeladen wurden auch einstige Erzieher des Internats. Um deren Namen sowie die Adressen der Ehemaligen zu finden, hatte man den drei Organisatoren Einblick in die Archivunterlagen des einstigen Internats gewährt. Das Treffen klingt am Sonntag (13. Juni) mit einem gemeinsamen Frühstück im Hotel »Pfaff« aus.

Nils Heckscher in Südafrika aufgestöbert

Nils Heckscher Gefunden im Südkurier

Nils Heckscher  Bild: SüdkurierNils Heckscher ist der Sohn des Urgesteins der deutschen Fernsehunterhaltung, nämlich von Dieter Thomas Heck - der demnach auch ein gebürtiger "Heckscher" ist, und er ging 1976 im Triberger Schwarzwald-Gymnasium, das damals noch dem Internat angegliedert war, zur Schule...

.... Nils Heckscher war zu jener Zeit eigentlich im Internat Maria-Tann zwischen Unterkirnach und Villingen untergebracht. Als dieses zumachte, kam er nach Triberg. Dort hatten die Schüler des Internats und des Gymnasiums zusammen Unterricht, weshalb die Schüler des Jahrgangs 1962/63 plötzlich eine "kleine Berühmtheit" in ihren Reihe sitzen hatten. "Am Anfang war das schon ein merkwürdiges Gefühl", erinnert sich Isolde Böhlefeld-Schwer heute noch daran. "Doch nach einem halben Jahr war das zur Normalität geworden." Die Tribergerin weiß auch noch, dass Nils Heckscher nicht gerade der bravste Schüler war.....

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Schäuble prominentes Mitglied

Wolfgang Schäuble Gefunden im Südkurier

Mit einer Jubiläumsfeier will das Schwarzwald-Gymnasium das 20-jährige Bestehen seines Freundeskreises würdigen.

Klassenfoto von Wolfgang Schäuble.... Der profilierte Spitzenpolitiker und Jurist hatte seinerzeit das Schwarzwaldgymnasium besucht, das damals freilich noch "Schwarzwaldschule" hieß und ein privates Gymnasium war....

... 1966 wurde die inzwischen bundesweit bekannte Internatsschule in eine GmbH umgewandelt; Träger waren von da an die katholische und die evangelische Kirchengemeinde Triberg. Die starke Expansion im Internatsbereich veranlasste die Schulträger im Jahre 1968 das ehemalige Kloster "Maria Tann" bei Unterkirnach zu erwerben, um einen Teil des Internats dorthin zu verlegen. ...

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Trauer um Ehrenbürger Friedrich Opitz


Friedrich Opitz
Gefunden im Südkurier

Der frühere Stadtpfarrer und Geistliche Rat Friedrich Opitz verstarb am 17. Juni 2009 im Alter von 93 Jahren im Krankenhaus in Bühl. Mit ihm verliert die Stadt Triberg eine ihrer großen Persönlichkeiten der jüngeren Geschichte.

3573572_m1t1w240h240q75v3644......Neben diesen Aufgaben setzte er sich vehement für den Erhalt des Schwarzwaldgymnasiums mit Internat ein, das damals von manchen in Frage gestellt wurde. Er leitete die Schule gemeinsam mit seinem evangelischen Amtsbruder (1966)......

.....Dazu kam die Heimschule Maria Tann in Unterkirnach, deren Träger eine neu gegründete GmbH war, deren Vorsitz wiederum Friedrich Opitz innehatte....

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